Filmkritik - A.I. Künstliche Intelligenz
Geschrieben von: Carsten Meyer Dienstag, 28. April 2009 um 10:59 Uhr
David (Haley Joel Osment) ist der Prototyp eines neuen Kind-Roboters, der für seine menschliche Mutter Monica (Frances O'Connor) wahre Liebe empfindet. Monicas eifersüchtiger Sohn provoziert jedoch Davids Verstoßung. Es beginnt eine gefährliche Odyssee, in deren Verlauf David in einen echten Jungen verwandelt werden will. Mit einem sprechenden Teddybären und Gigolo Joe (Jude Law) sucht er nach Antworten auf Herkunft und Zukunft. Optisch perfekt in Szene gesetzt, entwirft Steven Spielberg ein Gedanken provozierendes Zukunftsbild voller Symbolik und Suggestionskraft, wobei sich seine melancholische Menschlichkeit mit dem analytisch-sterilen Kalkül von Stanley Kubrick überschneidet, der das Projekt entwickelt hatte. Das Ergebnis ist ein erstaunliches Hommage-Hybrid, das sich mit der existenziellen Frage beschäftigt, was einen Mensch zum Menschen macht.
Genre: Action
Laufzeit: 140 Min.
FSK: 12 Jahre
KRITIK von Carsten Meyer
Ehrlich!
Dieser Film sollte uns alle nachdenklich machen.
Bereits heute kann man sich einigen Ländern die Haarfarbe, die Augenfarbe und sogar das Geschlecht seines nicht einmal gezeugten Kindes aussuchen.
Die Frage nach Ethik oder sogar nach „Gottes Wille“ spielt keine Rolle.
I.A. geht noch einen Schritt weiter, es ist nicht gesagt, wann dieser Schritt wirklich getätigt wird, aber irgendwann wird es soweit sein – ein menschlicher Roboter.
Spielberg schuf einen Film dessen Unterhaltungswerk einige Male auf der Strecke bleibt, aber die reine Unterhaltung steht hier auch nicht in Vordergrund.
Ich kann I.A. nur empfehlen.
Bereits heute kann man sich einigen Ländern die Haarfarbe, die Augenfarbe und sogar das Geschlecht seines nicht einmal gezeugten Kindes aussuchen.
Die Frage nach Ethik oder sogar nach „Gottes Wille“ spielt keine Rolle.
I.A. geht noch einen Schritt weiter, es ist nicht gesagt, wann dieser Schritt wirklich getätigt wird, aber irgendwann wird es soweit sein – ein menschlicher Roboter.
Spielberg schuf einen Film dessen Unterhaltungswerk einige Male auf der Strecke bleibt, aber die reine Unterhaltung steht hier auch nicht in Vordergrund.
Ich kann I.A. nur empfehlen.
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