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Filmkritik - Der bewegte Mann

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Komödien

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Filmkritik Der bewegte Mann www.cine-kritik.deDer letzte Seitensprung ist wohl einer zuviel: Axel (Till Schweiger) wird von seiner Freundin Doro (Katja Riemann) aus der gemeinsamen Wohnung verbannt. Die erfolglose Suche nach einer vorläufigen Bleibe führt ihn geradewegs vor die Haustür der beiden Schwulen Walter (Rufus Beck) und Norbert (Joahim Krol). Die zwei sind ganz Feuer und Flamme und machen dem strammen Hetero den Hof. Als in der Stunde der Versöhnung Axel von Doros Schwangerschaft erfährt, steht ausgerechnet Norbert nackt im gemeinsamen Schlafzimmerschrank. In Doro keimt ein Verdacht, der immer wieder neue Nahrung bekommt: Axel hat ein Verhältnis mit einem Mann.

Genre: Komödie
Laufzeit: 90 Min.
FSK: 12 Jahre

KRITIK von Carsten Meyer

Als 1994 dieser Film in den Kinos anlief kannte ich die meisten Schauspieler noch gar nicht.

Ich ging also aus dem Kino mit der festen Überzeugung, dass zum Beispiel Rufus Beck und Joachim Krol auch im wahren Leben schwul sind.
Das sagt schon sehr viel über die Leistung dieser Schauspieler aus!

Für mich persönlich war das der Durchbruch für Till Schweiger und auch Katja Riemann, dass verzweifelte „Doro…“ klingt mir noch heute in den Ohren, ja Till das war eine echte Meisterleistung.

Die Handlung ist so abgedreht aber dennoch so real, dass man als hetero denkt – na so was könnte mir eventuell auch passieren.

Der bewegte Mann ist keine aneinander gereihte Gagkanone, im eigentlichen Vordergrund steht der verzweifelte Axel der nur „nach hause zur Frau“ will.

Dennoch kommt der Spaß nicht zu kurz, stellenweise rabenschwarzer Humor!

Für mich ohne große umschweife, einer der besten deutschen Filme!

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