Spiel mir das Lied vom Tod

22. April 2009
Spiel mir das Lied vom Tod

Spiel mir das Lied vom Tod

Der skrupellose Eisenbahnunternehmer Morton (Gabriele Ferzetti) versucht mit Hilfe eines eiskalten Killers (Henry Fonda) den Kampf um Macht und Geld für sich zu entscheiden. Jill (Claudia Cardinale) erbt das Grundstück ihres ermordeten Mannes. Dieses Grundstück versucht Morton als wichtigen Eisenbahnstützpunkt in die Hand zu bekommen. Ein “Fremder Mann” ersteigert das Stück Land und gibt es Jill zurück. Außer sich vor Wut fordert der Killer Frank den “Fremden” zum Duell…

Darsteller:
Henry Fonda, Claudia Cardinale, Jason Robards, Charles Bronson, Gabriele Ferzetti, Paolo Stoppa, Woody Strode

Regie:
Sergio Leone

Denkt man heute an Western, denkt man an „Spiel mir das Lied vom Tod“ von 1968.

Kaum ein anderer Film hat dieses Genre mehr geprägt, kaum ein anderer Western war/ist erfolgreicher. Noch heute läuft es mir eiskalt den Rücken runter wenn ich die legendäre Filmmusik höre, noch heute stellen sich die Haare auf, wenn es zum Showdown kommt.

Einige sind der Meinung, dass dieses Meisterwerk zu lang sei, ich kann diese Meinung nicht teilen, denn selbst 165 Minuten erscheinen recht kurz.

Zu gut sind die Schauspieler, zu gut ist die Regie, zu gut ist der Film.
Ein Italo-Western (Originaltitel C’era una volta il West) der Maßstäbe setzte, danke Sergio Leone für dieses Meisterwerk! Gibt es einen besseren Western?

Sein größter Bluff

07. April 2009

sein_groesster_bluffDer junge Amerikaner Henry Adams (Gregory Peck) wird in London Opfer einer ungewöhnlichen Wette: Die reichen Brüder Roderick und Oliver wollen sehen, was passiert, wenn der arme Schlucker eine eigentlich nutzlose “Eine-Million-Pfund-Note” erhält, die er nicht einwechseln darf. Plötzlich öffnen sich dem mittellosen Henry alle Türen, und er erhält als vermeintlicher Millionär sogar die Fürstensuite in einem Nobel-Hotel. Da verschwindet die Banknote…

Mein Gott, ist dass ein schöner Film.
In typischer Manier der 50er Jahre (genau genommen 1954) präsentiert uns hier Regisseur Ronald Neame einen richtig tollen Film. Auf Vorlage der Mark-Twain-Erzählung “Die Eine-Millionen-Pfund-Note”. Gregory Peck zeigt wieder einmal mehr was in Ihn steckt.
Lustig, mit einen feinen Note „Satire“ vom Anfang bis zum Ende!

Oder?

Carsten Meyer www.cine-kritik.de

Miss Marple original oder digitalisiert?

06. April 2009
Miss Marple und Mister Stringer

Miss Marple und Mister Stringer

1961 – Irgendwo in England.
Ein, wie soll es zu der Zeit auch anders gewesen sein, “schwarz weiß Film”  erblickt die Leinwand.

Miss Marple 16 Uhr 50 ab Paddington.
In der Hauptrolle, die mittlerweile legendäre Magaret Rutherford.

Drei weitere Filme sollten noch folgen: 1963 Der Wachsblumenstrauß, 1964 Mörder ahoi und ebenfalls 1964 Vier Frauen und ein Mord.

Vor einigen Jahren hatte ich das Glück, auf einen Flohmarkt alle vier Teile als VHS zu bekommen. Die Kassetten waren damals schon sehr alt und man sah ihnen an, dass Sie schon oft im Einsatz waren. Aber Sie waren genau so wie ich es erwartet hatte…
Das Bild hatte viel Bildrauschen, typische Altersflecken und ab und zu einen Wackler. Der Ton war blechern und etwas zu weich – so erwarte ich das von einem alten Film.

Nichts desto trotz kaufte ich mir einige Jahre später „Die Miss Marple Edition“ auf DVD.
Die gleichen Filme, aber ohne Charme. Das Bild – PERFEKT, der Ton – PERFEKT.

Geht es nur mir so, aber machen diese Filme nicht einfach mehr Freude wenn man sie so lässt wie sie sind, also „ALT“ ?

Carsten Meyer - www.cine-kritik.de

Interessiert das die Welt? Filmkritiken über alte Krimis!

06. April 2009
Die besten Krimis

Die besten Krimis

Vor einigen Tagen habe ich das in Angriff genommen was ich schon lange vor hatte.

So lange ich denken kann interessiere ich mich für das Medium FILM.
Wobei alte Krimis bei mir ganz oben stehen.

Auf meinen zahlreichen Reisen durchs Internet stieß ich zwar immer wieder auf so genannte Film-Kritik-Seiten, doch kaum in Zusammenhang mit meinen Lieblingsthema.
Am 30.03.2009 nahm ich mir ein Herz und baute also meine erste Seite dieser Art, dieser Art bedeutet, eine Seite in der die Aktivität der Besucher gefragt ist, natürlich ist es möglich nahezu jeden Film zu “bewerben” also seine Kritik abzugeben - aber - ja aber…
Im Fokus stehen eben alte Filme. Aber interessiert das denn die Welt?
Wie gesagt, die Seite http://www.cine-kritik.de ist noch komplett neu, dennoch - LASST uns drüber reden.

Ein Freund meinte, mach doch nebenbei noch eine Blog-Seite, dann können sich auch andere direkt beteiligen, auch hier war wieder meine erste Frage „Interessiert das denn?“ und überhaupt, ich habe noch nie einen Blog erstellt…
Nun, dass wird sich heraus stellen, ich freue mich auf jeden Fall eventuell neue Leute kennen zu lernen die das gleich Hobby (ja ich schreibe es so) haben wie ich.

Ach ja mein! Mein Lieblingskrimi ist der erste “Columbo”

Carsten Meyer